Home / Meine Welten / Alleine in den Ferien – Meine Erfahrung

Meine Welten / Lino / 25. September 2025

Alleine in den Ferien – Meine Erfahrung

Lino

Lino 2 Min. Lesezeit

#Featured #Jugendreise #Urlaub

Lino ist in diesem Jahr das erste Mal alleine, mit einer Jugendreise, in den Urlaub gefahren. 23 Stunden im Bus, neue Freundschaften, Sonne, Strand – und auch unschöne Erfahrungen von Ausgrenzung und Beleidigung. Lino’s Reisebericht zeigt, wie Jugendreisen voller Höhen und Tiefen sein können – und warum es sich trotzdem lohnt, den Schritt alleine zu wagen.

Hey zusammen,

heute wollte ich etwas über das Thema „Alleine Reisen“ erzählen. Ich komme aus Hamburg und die Sommerferien gehen in Hamburg dieses mal bis in den September rein. Ich hatte vor einigen Monaten zusammen mit meinen Eltern darüber gesprochen, wie ich dieses Jahr meine Sommerferien gestalten kann. Meine Mutter hatte mich gefragt, wie ich zu einer Jugendreise stehe. Ich habe mich voll begeistert gezeigt und hatte direkt richtig Lust. Für mich ging es also zusammen mit einer Jugendreise nach L‘Escala, Spanien. Als der Tag gekommen war, wo es endlich losging, war ich sehr aufgeregt und motiviert. Im Reisebus ging es dann ca. 23 Stunden nach Spanien. Zwischendurch hielten wir 5 mal an. Für Toilettenpausen etc. Nach der Ankunft in L‘Escala ging es sofort zur Zimmeraufteilung. Viele aus dem Camp haben sich zusammen mit Freunden oder Geschwistern angemeldet. Ich war aber alleine und bin mit 4 anderen Jungs in ein Zelt zugeteilt worden. Zum Glück hatte ich mich mit allen sofort richtig gut verstanden. Ich springe jetzt mal eine Woche weiter. Die Hälfte der Reise war schon um. Neben coolen Partys, Kreativ-Workshops und den schönen Strand gab es aber auch sehr unschöne Momente. Ich wurde von 3 Jungs aus einem anderen Zelt mehrmals geärgert und runtergemacht. An einem Abend, haben sie mich mit Sonnenblumenkernen beworfen. Ich habe daraufhin gesagt, dass sie es lassen sollen. Sie haben aber nicht darauf gehört und einfach weitergemacht. Viele andere haben auch noch gelacht. Ich wurde als Schwuchtel und anderen schlimmen Dingen bezeichnet. Ich bin eine Person, die sowas nicht einfach ignorieren kann. Ich bin sauer geworden und am Ende ging es in einem Streit aus. Am nächsten Tag haben wir es mit den älteren Betreuern geklärt. Was ich damit sagen will, ist, dass es blöde aber auch coole Situationen geben kann. Das war meine Erfahrung aus dem Sommerurlaub in Spanien zusammen mit einer Jugendreise.

Bis zum nächsten Mal.